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23. September 2017

Fettabsaugung


Viele Übergewichtige glauben, dass sie ihr Übergewicht mit einer Fettabsaugung verlieren können. Doch hier ist Vorsicht geboten! Eine Fettabsaugung ist nämlich keinesfalls dazu gedacht, etliche Kilos verschwinden zu lassen.

Anwendung finden sollte die Fettabsaugung vor allem bei Menschen, die leichtes Übergewicht haben. Oftmals kommt es bei Diäthaltenden vor, dass sie nach einem herben Gewichtsverlust herunterhängendes Gewebe (zum Beispiel am Bauch oder den Armen) haben.

Grund hierfür kann ein zu schnelles Abnehmen sein, welches nicht ausreichend mit sportlichen Aktivitäten unterstützt wurde. Durch weiteres Abnehmen kann die Haut nicht wieder straff werden.

Abhilfe schaffen kann hier die Fettabsaugung. Dabei werden dem Patienten Fettzellen abgesaugt. An der behandelten Stelle können sich nun keine Fettpölsterchen mehr ablagern. Jedoch führt eine Fettabsaugung nicht immer zum gewünschten Erfolg. Dieser ist nämlich von vielen verschieden Faktoren abhängig, wie in etwa Geschlecht und Alter.

Aufschluss geben kann hier nur ein vorher geführtes ausführliches Gespräch mit einem Facharzt der Schönheitschirurgie.

Der genaue Ablauf einer Fettabsaugung sieht folgendermaßen aus: Zuerst wird dem Patienten ein kleiner Schnitt an einer unauffälligen Stelle zugefügt. Jetzt spritzt der Arzt mit einer speziellen Flüssigkeit ein Mittel ein (meist eine Kochsalzlösung, die mit Adrenalin angereichert ist), welches eine Ablösung des Fettgewebes verursacht. Nun können die Fettzellen mit Hilfe von einer Kanüle abgesaugt werden.

Die Fettabsaugung findet unter Vollnarkose oder mit örtlicher Betäubung statt. Während der Vollnarkose sollten dem Behandelten höchstens sechs Liter, bei der örtlichen Betäubung vier Liter abgesaugt werden. Denn eine zu schneller Verlust des Fettgewebes kann zu Risiken führen. Meistens verzichten Ärzte auf eine Vollnarkose und führen die Fettabsaugung ambulant durch – außer, es handelt sich um größere Eingriffe. Nach der Operation muss der Patient noch ungefähr ein bis acht Tage in der Klinik verweilen. Recht häufig bemerken die Behandelten jetzt leichte Schmerzen und bekommen Blutergüsse.

Mit einem endgültigen Ergebnis des Eingriffes kann der Patient erst ab einem halben Jahr bis zu neun Monaten rechnen, da sich unmittelbar nach der Operation noch Schwellungen bilden. Die kleinen Narben, die zurückbleiben, verblassen im Laufe der Zeit.

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