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20. November 2017

Jojo Effekt



Der Jojo-Effekt findet seine Opfer so gut wie immer nach einer Diät. Erklärt werden kann dies damit, dass jeder, der eine Diät an sich selbst durchführt, eine verminderte Kalorienmenge zu sich nimmt. Oftmals sind Diäten so ausgelegt, dass der Körper hungert. Angeblich soll beim Hungern überschüssiges Fett verbrannt werden. Die Diäthaltenden leiden und bekommen sehr oft Heisshunger, dem sie oftmals nachgeben, aber Fett wird dabei meist nicht verbrannt. Der größte Teil, der dabei verbrannt wird, besteht aus Muselgewebe. Verhehrend dabei ist, dass es gerade das Muskelgewebe ist, welches hauptsächlich an der Fettverbrennung beteiligt ist. Sogar im Ruhezustand sorgt es dafür, dass Kalorien verbrannt werden.

Folglich führt der Abbau des Muskelgewebes auch dazu, dass der Körper nicht mehr die Möglichkeit hat, so viel Energie wie zuvor zu verbrennen. Dadurch sinkt der Grundumsatz.

Ein weiterer, folgenschwerer Denkfehler beim Halten einer Diät besteht darin, dass man denkt, wenn man weniger isst, gewöhnt sich der Körper an die reduzierte Nahrungszufuhr. Das stimmt zwar - der Körper schaltet in diesem Fall auf "Sparflamme", um sein natürliches Überleben zu sichern -, aber demnach kann der Körper einen bildlichen Zusammenbruch erleiden, wenn der Übergewichtige nach der Diät wieder normal isst. Nach Ende einer Diät wird die gewöhnliche Ernährungsweise wieder aufgenommen. Da der Körper so lange sparsam sein musste, setzt er jetzt wieder schneller Fett an, was zu einer erneuten Gewichtszunahme führt.

Dieser Effekt lässt sich dadurch erklären, dass der Körper nach dem Nahrungsentzug nun Angst davor hat, wieder solch einem Zustand ausgesetzt zu sein. Jetzt will er vorsorgen und wandelt aufgenommene Nahrung schneller in Fett um, um für den nächsten Fall einen Vorrat zu haben.

Ärgerlich und frustrierend wird es gerade dann, wenn man nach der Diät noch mehr wiegt als vor dieser. Dadurch werden dann Frustessen und regelrechte Fressattacken hervorgerufen.

Das Eintreten des Jojo-Effektes kann jedoch verhindert werden. Wer seine Ernährungsweise nur langsam umstellt und dafür sorgt, dass er nicht zu schnell hungert (bei Heisshunger zu Obst und Gemüse oder Kartoffeln greifen), setzt seinen Körper nicht auf "Sparflamme", sondern gibt ihm die Möglichkeit, sich langsam umzustellen.

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