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21. September 2017

Schlank werden im Schlaf


Schlank werden im Schlaf? Funktioniert das wirklich? Ganz so einfach wie manche es sich vorstellen, ist das natürlich nicht. Natürlich geht es nicht, dass man sich abends um 19 Uhr ins Bett legt, am nächsten Tag bis um 12 Uhr schläft und dann einige Kilogramm abgenommen hat. Aber ganz von der Hand zu weisen ist es nicht, dass der Schlaf eine größere Wirkung auf unseren Körper und unser Essverhalten hat, als wir annehmen.

Mit schlafen an sich kann ja auch gemeint sein, dass man, wenn man schläft, keine Gelegenheit hat, etwas zu essen. Wer kennt das nicht, dass man nachts beim Fernsehen vor dem Fernseher plötzlich Hunger bekommt, weil man in dem einen Werbespot gerade so eine leckere Pizza sieht? Oder dass das Fernsehen zu Hause so etwas wie Kinostimmung hat und man am liebsten mit einer Tüte Chips oder Popcorn im Sessel sitzen würde?

Eines ist wissenschaftlich erwiesen: Wer schläft begünstigt damit die Ausschüttung des Hormons Leptin, welches dafür sorgt, dass man keinen Appetit hat. Im Wachzustand tritt meist der Gegenspieler des Leptins – das Hormon Ghrelin – auf, welches nun über unser Hungergefühl bestimmt.

Es ist also keinesfalls verkehrt, am Wochenende mal etwas früher ins Bett zu gehen als üblich und morgens länger zu schlafen. Jedoch sollte man davon keine Wunder erwarten. Wie gesagt, das Leptin dient nicht der Fettverbrennung, sondern dem Sättigkeitsgefühl.

Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie, wenn sie abends länger Fernsehen gucken, Nahrung – vor allem fettreiche und ungesunde – zu sich nehmen, die sie am Tag durch gesündere Lebensmittel ersetzen. Neben der Ausschüttung des Hormons Leptin, hat das Schlafen aber auch noch andere Vorteile. Wer regelmäßig und angemessen (in der Regel acht bis zehn Stunden) schläft, der steigert dadurch sein körperliches Wohlbefinden. Zu wenig Schlaf führt oft zu Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit.

Forscher haben auch herausgefunden, dass der Schlaf uns körperlich verjüngt. Der Stoffwechsel arbeitet besser und die Ausschüttung von wichtigen Hormonen sorgt für ein ausgeglicheneres Körpergefühl. Und bekanntlich sagt man auch, dass glückliche Menschen länger leben.

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