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23. September 2017

Fasten


Beim Fasten geht es darum, seinem Körper keine feste Nahrung zuzuführen. Dadurch soll der Körper sich aus seinen eigenen Körperreserven ernähren. Viele schwören auf die Wirkung des Fastens, andere widerum stehen dieser Methode sehr kritisch gegenüber.

Seinen Ursprung hat das Fasten im Glauben und in der Religion. So wurde das Fasten zum Beispiel angewendet, wenn man Gott oder seinen Göttern näher sein wollte. Das alleinige Konzentrieren auf Geist und Seele soll den Menschen für Gott öffnen. In vielen östlichen Ländern, wie etwa in Indien, Tibet oder islamistischen Gebieten, wird das Fasten in dieser Form heute noch praktiziert. Bei uns greift man ebenfals auf diese bewährte Methode zurück.

Homöopathen raten gerne zu diesem uralten Brauch. Das Fasten wird auch in vielen Kliniken angeboten. – Nicht nur, um das krankhafte Übergewicht (Adipositas), sonden auch um andere Krankheiten, wie Rheuma, Leber-, Darm- und Hauterkrankungen zu heilen.

Diese Naturheiler bestreiten, Fasten hätte etwas mit Nulldiäten (Ziel ist hierbei die möglichst schnelle Gewichtsabnahme) zu tun. Spirituelle Vorstellungen von Reinigung (Karthasis) oder eine Neuorientierung können Anlass geben, sich dieser Prozedur zu unterziehen.

In vielen Nahrungsprodukten befinden sich neben lebenswichtigen Vitaminen und Mineralien auch giftige Substanzen. Hierbei soll das Heilfasten Abhilfe schaffen. Wer seinen Körper auf lange Frist auf Fasten umstellt, kann sein Verdaungssystem reinigen und zusätzlich an ungeliebten Kilos verlieren. Ab einer Kalorienzufuhr von weniger als 600 Kalorien je Tag spricht man von Fasten.

Es gibt verschiedene Arten zu fasten. Zum Einen kann es so aussehen, dass man nur Wasser, Tee, Saft und Molke zu sich nimmt. Eine andere Möglichkeit wäre das Fasten nach Buchinger (eingenommen werden Säfte, Gemüsebrühen und Kräutertees mit Honig). Wer nur zwei bis drei Tage fasten möchte, kann dies ohne ärztliche Unterstüzung tun. Eingeleitet wir dies durch die zunächst leichte Drosselung der Kalorienzufuhr.

Hilfreich ist auch die Einnahme von Abführmitteln, wie in etwa Bitter- oder Glaubersalze.

Fasten soll auch einen positiven Nebeneffekt haben – es bewirkt die Entstehung des „Gute-Laune-Effektes“.

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