Gehe zu…

Tagesbote.eu

News unabhängig, direkt & transparent

19. April 2018

Rheinische Post: Türkei forderte Stadt Leverkusen zu Entfernung von Anti-Erdogan-Schmierereien auf


Düsseldorf (ots) - Das türkische Generalkonsulat hat die Stadt
Leverkusen aufgefordert, Graffiti an der Bundesstraße 8 zu entfernen,
die den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan diffamieren. Das
berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post
(Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein Schreiben der
diplomatischen Vertretung. In dem Brief, der an den Chef der
Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen adressiert ist, prangert
das Konsulat die Beleidigungen an. Man "erwarte", dass sie
schnellstmöglich entfernt werden, schreibt Vizekonsul Özkan Özcan.
Das Schreiben war bereits vor einigen Wochen bei der Stadt
eingegangen. An der Straße im Stadtteil Küppersteg hatten Unbekannte
den Schriftzug "Hurensohn Erdogan" auf eine Wand gesprüht. Als der
Brief des Konsulats einging, hatte die Stadt Leverkusen die
Schmierereien bereits entfernt. Nordrhein-Westfalens Innenminister
Herbert Reul (CDU) sagte der Rheinischen Post: "Eine Einmischung
eines ausländischen Staates und eine direkte Einflussnahme auf
deutsche Behörden ist nicht hinnehmbar."



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/30621/3914212

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen