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19. April 2018

Westfalenpost: Kommentar zu Straftaten an Schulen


Hagen (ots) - Die Schulen sind nicht das Problem, aber sie müssen
es ausbaden. Mehr Straftaten, mehr Gewalt, mehr Verstöße gegen das
Waffengesetz, deutlich mehr Vergewaltigungen - die offizielle
LKA-Statistik für NRW ist erschütternd. Mag sein, dass die Schulwelt
im ländlichen Raum noch etwas friedlicher daher kommt, aber der
allgemeine Trend ist beängstigend. Und die Folgen daraus? Klar, mehr
Schulsozialarbeiter und Psychologen würden helfen. Sie könnten den
jungen Menschen vermitteln, dass Gewalt die falsche Strategie ist, um
Probleme zu lösen. Sie könnten besonders aggressive Schüler
frühzeitig herausfiltern. Sie könnten den jungen Menschen
veranschaulichen, wie wichtig Respekt ist. Warum sie? Weil viele
Familien diese Aufgabe offenbar nicht mehr erfüllen. Und weil immer
mehr Menschen glauben, dass es sich bei den sogenannten sozialen
Medien um rechtsfreie Räume handelt, in denen nach Lust und Laune
gepöbelt und beleidigt werden darf. Dort entsteht die Saat für
Gewalt. Schüler brauchen Vorbilder - aber keine schlechten.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/58966/3916937

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